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Aktuelles

Lockerungen Coronaschutz-verordnung. Stand: 28.05.2021

Seit Freitag den 28.05. sind weitere Lockerungen der Coronaschutzverordnung in Kraft getreten.

Folgende Regelungen gelten weiterhin:
Das Befahren des Geländes ist erlaubt.
Bitte schließ das Tor nach der Durchfahrt wieder ab.
Wir werden weiterhin mit Kontakt Nachverfolgung arbeiten, Listen liegen aus bzw. werden Doodellinks via WhatsApp verschickt.

Wir werden auch wieder auf Tour gehen, eine Anmeldung dafür ist Pflicht.

Die Umkleiden können wieder genutzt werden.
Um den Mindestabstand zu gewährleisten jeweils nur zwei Personen gleichzeitig.
Wir haben Marken im Trainingsraum aufgehangen, 2 x Grün für die Herren Umkleide incl. Dusche / 2 x Rot für die Damen Umkleide incl. Dusche.
Wenn du den Umkleideraum verlässt, hängt die Marke bitte für den Nächsten wieder auf.

Auf dem Gelände gilt weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Meter (besser 2 Meter), draußen wie auch im Gebäude.
Im Gebäude herrscht Maskenpflicht.

Hier ein Auszug aus der Coronaschutzverordnung zum Thema Sport:
Inzidenz unter 50–>Aktuell Gültig
Außen ist Kontaktsport mit bis zu 25 Personen erlaubt sowie kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung.
Innen ist kontaktfreier Sport (einschl. Fitnessstudios) ohne Personenbegrenzung möglich. –> Relevant für Kraftraum und Dart
Innen ist Kontaktsport mit Kontaktverfolgung und negativen Tests für bis zu 12 Personen erlaubt.
Außen sind bis zu 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität) ohne vorherigen Test erlaubt.
Innen sind bis zu 500 Zuschauer möglich, wenn negative Tests, ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.

Inzidenz unter 35–>Erst Gültig ab dieser Woche!!!
Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, sofern negative Tests vorliegen.
Außen sind über 1.000 Zuschauer erlaubt (max. 33 Prozent der Kapazität).
Innen sind bis zu 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität) erlaubt, sofern negative Tesst, ein Sitzplan sowie eine Sitzordnung nach Schachtbrettmuster vorhanden sind.
Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist der Innensport ohne vorherigen Test möglich. –> Relevant für Kraftraum und Dart

Das bedeuted für die Nutzung des Kraftraums und für Dart Abende ist ein Negativer Schnelltest erforderlich bzw. Impfung oder genesen. Die Landesinzidenz liegt aktuel bei 40,1.
Und ein negativer schnelltest kann generell nie schaden.

Genieß mit uns die zurückerhaltene Freiheit und halte vor allem den Mindestabstand ein.

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Aktuelles Tourenpaddeln

Nortik Skubi 2XL – Die eierlegende Wollmilchsau?

Ganz ehrlich. Wenn ich als gemütlicher Kajak-Tourenpaddler sehe, wie einfach diejenigen die ein Inflatable SUP haben ihr Material von A nach B transportieren, werde ich neidisch. Alles in den Kofferraum, zum Zielort fahren, aufpumpen, los geht es. „So was müsste es doch auch für Kajaks geben!“ dachte ich mir und kam in den Genuss das Nortik Skubi 2XL zu testen…

Das Boot-Paket das ich entgegen nahm, war größer als erwartet. Ich musste die teilbare Rückenlehne meines Autos umklappen, damit ich das Paket in den Kofferraum befördern konnte.

Zugegeben: ich hatte mir das Paket etwas kleiner vorgestellt. Der Hintergedanke war schließlich, das Ding für einen Urlaub „einfach mit in den Kofferraum zu schmeissen.“ So wahnsinnig viel Platz ließ dieses Paket im Kofferraum gar nicht mehr übrig. „Leicht zu transportieren“ werden diese Faltboote gerne angepriesen. Aber mal ehrlich, bei dem Packmaß und dem Gewicht, gehen selbst geübte Interrail-Experten in die Knie. Weiter als 500 Meter vom Parkplatz bis zur Einlassstelle würde ich ohne vorheriges Muskeltraining dieses Paket nicht tragen (19 Kilogramm!)

Am Zielort angekommen breitete ich erstmal die Einzelteile aus. Nach dem erstmaligen Sichten der Anleitung dachte ich noch „Ochgottagott. Das soll ich alleine schaffen?“. Die Anleitung hat ungefähr 30 bebilderte Seiten. Die sind aber sehr ausführlich, damit auch ja nichts schief geht. Und doch ist bei mir was schief gegangen…

Es fehlten nämlich die in der Anleitung erwähnten Sticker auf den Stangen, welche die Reihenfolge des Zusammenbaus anzeigen sollten. Durch das viele Auf- und Abbauen des Testbootes waren die schon dahin. Das nötigte mich zu einer handfesten Bildanalyse, ob ich denn die richtige Stange in der Hand hatte. Dem war leider nicht immer so, und so musste ich, insbesondere am Anfang, öfters mal wieder was auseinander bauen…

Trotzdem: nach 30 Minuten stand das Rohgerüst. Jetzt musste ich nur noch die Luft in das Boot befördern. Das ging dank guter Luftpumpe erstaunlich flott.

Wie jetzt das Boot zum Ufer befördern? Es ziehen wie ein PE Boot wollte ich nicht. Der Unterboden erschien mir nicht robust genug. Also Stück für Stück vorsichtig nach vorne bewegen. Endlich war das Boot im Wasser.

Die Paddeltour konnte losgehen. Erst saß ich ganz hinten. Die Sitze sind zugegebenerweise sehr bequem. Allerdings hatte die Position hinten den Nachteil, dass es aussah, als säße Obelix im Boot. Der Bug hob ab. Also – in Ermangelung eines Mittelsitzes – mal in die Mittelposition gekniet. Siehe da, das Boot lag gut im Wasser.

Auch ohne Steueranlage hatte das Boot einen erstaunlich guten Geradeauslauf. Auch die Kippstabilität ist sehr familienfreundlich. Irritierend fand ich, dass das einzig feste am Unterboden die Stange in der Mitte unten ist, die längst durch das Boot geht. Der restliche Boden „schwimmt“ quasi im Wasser und ist doch recht schwammig.

Die Geschwindigkeit das Bootes ist… naja… Ein Ralle schaute mich herausfordernd an, ob ich nicht schneller Paddeln könnte… und zog an mir vorbei. Auch kräftige Paddelschläge erhöhten die Geschwindigkeit nicht sonderlich. Die Ralle blieb Sieger.

Nach 1,5 Stunden beendete ich mein Testpaddeln und baute das Boot wieder auseinander. In insgesamt fünf Minuten war die Luft entwichen und das Gestänge und die Plane voneinander getrennt. Dann fing es an zu regnen…

Zum Glück fing es an zu regnen! Denn das machte mir einen wesentlichen Nachteil dieses Bootes klar. Beim Versuch es irgendwie trocken in den Packsack zu befördern fing ich schier an zu verzweifeln. Der Boden auf dem das Boot lag war nass, von oben kam der Regen. War ich vorne mit Wischen fertig und hinten angekommen, war es vorne schon wieder nass. So nass, wollte ich das Boot eigentlich nicht in den Kofferraum meines Autos befördern. Irgendwie schaffte ich es, nach weiteren 40 Minuten, dass Boot in den Status „klamm“ zu befördern. Schnell in den Kofferraum damit. Auf der Rückfahrt wurde mir dann klar, dass man zuhause dann das Boot zum Trocknen wieder zusammenbauen müsste. Da haben es PE-Boot Besitzer irgendwie leichter…

Letzlich komme ich zu der Erkenntnis: der vermeintliche Vorteil eines handlichen Bootes für den Kofferraum ist für mich nicht gegeben. Dafür nimmt das Paket zu viel Platz ein. Dass ich das Boot abbauen muss und zuhause wieder aufbauen muss um es zu trocken, fände ich einfach nur lästig. Und das Fahrverhalten des Bootes war mir irgendwie auch zu gemütlich.

Eine eierlegende Wollmilchsau ist das Nortik Skubi 2XL meines Erachtens nicht. Es mag durchaus Personen geben, welche aus diesem Boot ihre Vorteile ziehen. Ich gehöre nicht dazu.