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Erste „Kurze-Tour“ auf der Lippe

Vor einer Woche hatten sich ein paar Paddler zusammengefunden, die Interesse an kurzen Touren hatten. Es kam ein Email-Verteiler zustande. Am Sonntag dem 05.09.21 wurde zur ersten Tour geläutet.

Markus Kosinski hatte eine Kurz-Tour auf der Lippe vorgeschlagen. Von Schermbeck nach Krudenburg. Auf diese Idee sind spontan acht Mitglieder angesprungen. Wir hatten an Booten so ziemlich alles dabei. Wildwasser-Kajaks, Touren-Kajaks und SUPs. Eine gemeinsame Geschwindigkeit wurde schnell gefunden. Es ging bewusst sehr gemütlich voran, da die Gruppe sich gerne untereinander kennenlernen wollte und so viele Gespräche aufkamen.

Das Wetter war super. Die Parkplätze waren zwar ein wenig überfüllt, die Lippe hingegen nicht. Praktisch war, dass die Boote alle auf Dachträgern aufgeladen waren. Diejenigen denen die Kurztour ausreichte, klinkten sich wie geplant in Krudenburg aus. Einige wollten gerne noch weiter Paddeln. Dank der Dachträger war das Problemlos möglich.

Die Teilnehmer waren sich einig. Das schreit nach einer Wiederholung. Wenn auch du Interesse hast an gemeinsamen kurzen Touren, kannst du dich als WSV-Mitglied über wordpress@vodafonemail.de hinzufügen lassen.

RKO

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Verteiler für „Kurze Touren“

Auf Initiative von Markus Kosinski haben wir uns am Samstag dem 28.08.2021 mit Paddlern getroffen, die generell Interesse an „Kurz-Touren“ haben. Wir wollten uns kennenlernen und einen gemeinsamen Verteiler schaffen.

Was ist eine „Kurztour“?

  • Die Feierabendtour in der Nähe deines Wohnorts
  • Die Kurztour oder Tagestour an einem Samstag oder Sonntag auf einem Fluß in der Nähe
  • Die Wochenendtour

Gedacht ist es folgendermaßen:

  • Ihr habt Lust auf eine Tour und wollt nicht alleine paddeln?
  • Ihr habt was geplant, paddelt sowieso, würdet Euch über Gesellschaft freuen?
  • Dann kündigt über den Verteiler an, was ihr vorhabt.

Beispiel:

„Ich möchte am Samstag dem XX.YY.ZZ auf die Lippe. Wer kommt mit? Treffpunkt 10:00 Uhr am Vereinsheim“

Wer kann mitmachen?

Jedes Vereinsmitglied:

  • Kajak-Fahrer
  • Canadier-Fahrer
  • SUP-Fahrer
  • Sprich: Alle, die Lust auf kurze Touren haben.

Wer Interesse hat und Vereinsmitglied ist, kann sich über folgende Email-Adresse in den Verteiler aufnehmen lassen: wordpress@vodafonemail.de

Der Verteiler ist ein Email-Verteiler. Auf Whatsapp wurde bewusst verzichtet.

Wer jetzt sagt, „Iiih! Email!“… viel zu kompliziert, der installiere sich bitte die DELTA-CHAT App aus dem Playstore oder App-Store. Da muss man nur bei seinen Kontakten auf dem Telefon eine Email-Adresse hinterlegen, und schon kann das Programm damit umgehen. Sieht dann aus wie ein Messenger. Näheres unter: https://delta.chat/de/

In diesem Sinne, frohes gemeinsames Paddeln!

RKO

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Bericht: Familienpaddeltour auf der Werra

Im Sommer 2021 wollten wir den Thüringer Wald und die Umgebung erkunden. Natürlich gehörte als Paddel-Familie auch zumindest eine kurze Paddeltour auf der Werra dazu.

Unsere Wahl fiel auf den Streckenabschnitt Meiningen-Schwallungen. Dies einfach deshalb, weil es in Schwallungen einen Bootsverleih gibt, den wir gerne nutzen wollten. Da wir beschlossen hatten nur einen Tag zu paddeln, wollten wir keine Boote mitnehmen.

Schön für Familien ist, dass von Meiningen nach Schwallungen keine einzige Umtrage von nöten ist. Das Boot wird in Meiningen eingesetzt und los geht’s…

Die Werra kam uns sehr entspannt vor. Genießen und treiben lassen war sehr gut möglich. Doch an drei oder vier Stellen musste dann doch mal die ganze Aufmerksamkeit auf das Paddeln gelenkt werden. Dadurch, dass es zuvor stark geregnet hatte, waren auf der Strecke ein paar „schnelle Passagen“ entstanden. Unaufmerksamkeit hätte dann eine Kollision mit einem Brückenpfeiler oder großen Wackern bedeutet…

Kurze Pause an der Werra

Besonders erfreut hatte es uns, dass wir weit vor-und-nach uns keine anderen Paddler hatten. Dadurch waren sehr viele Eisvogel-Sichtungen möglich. Ein Eisvogel flog sogar dicht an unserem Canadier vorbei.

Im letzten Drittel unserer Tour flogen immer wieder ein paar entenähnliche Vögel davon. Es sah jedes Mal aus, als hätte jemand einen Schauffelraddampfer angeschmissen. Auf die Nachfrage beim Verleiher sagte uns dieser, dass wir wohl Gänsesäger gesehen hatten.

Insgesamt paddelten wir ca. 16 Kilometer. Mit der im Sommer 2021 starken Strömung waren wir trotz Pausen schon nach ca. 3 1/2 Stunden am Zielort.

Wir haben die Tour sehr genossen. Auf Rückfrage mit dem Verleiher sagte dieser, dass die Werra an dieser Stelle sonst weniger Wasser hätte, aber immer noch befahrbar wäre. SUPler würden dann allerdings ohne Finne fahren um diese nicht zu beschädigen.

Ein GPX-Track erübrigt sich an dieser Stelle. Dieser Bericht wird auch in unserer Paddeltouren Übersicht aufgenommen.

RKO

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Nortik Skubi 2XL – Die eierlegende Wollmilchsau?

Ganz ehrlich. Wenn ich als gemütlicher Kajak-Tourenpaddler sehe, wie einfach diejenigen die ein Inflatable SUP haben ihr Material von A nach B transportieren, werde ich neidisch. Alles in den Kofferraum, zum Zielort fahren, aufpumpen, los geht es. „So was müsste es doch auch für Kajaks geben!“ dachte ich mir und kam in den Genuss das Nortik Skubi 2XL zu testen…

Das Boot-Paket das ich entgegen nahm, war größer als erwartet. Ich musste die teilbare Rückenlehne meines Autos umklappen, damit ich das Paket in den Kofferraum befördern konnte.

Zugegeben: ich hatte mir das Paket etwas kleiner vorgestellt. Der Hintergedanke war schließlich, das Ding für einen Urlaub „einfach mit in den Kofferraum zu schmeissen.“ So wahnsinnig viel Platz ließ dieses Paket im Kofferraum gar nicht mehr übrig. „Leicht zu transportieren“ werden diese Faltboote gerne angepriesen. Aber mal ehrlich, bei dem Packmaß und dem Gewicht, gehen selbst geübte Interrail-Experten in die Knie. Weiter als 500 Meter vom Parkplatz bis zur Einlassstelle würde ich ohne vorheriges Muskeltraining dieses Paket nicht tragen (19 Kilogramm!)

Am Zielort angekommen breitete ich erstmal die Einzelteile aus. Nach dem erstmaligen Sichten der Anleitung dachte ich noch „Ochgottagott. Das soll ich alleine schaffen?“. Die Anleitung hat ungefähr 30 bebilderte Seiten. Die sind aber sehr ausführlich, damit auch ja nichts schief geht. Und doch ist bei mir was schief gegangen…

Es fehlten nämlich die in der Anleitung erwähnten Sticker auf den Stangen, welche die Reihenfolge des Zusammenbaus anzeigen sollten. Durch das viele Auf- und Abbauen des Testbootes waren die schon dahin. Das nötigte mich zu einer handfesten Bildanalyse, ob ich denn die richtige Stange in der Hand hatte. Dem war leider nicht immer so, und so musste ich, insbesondere am Anfang, öfters mal wieder was auseinander bauen…

Trotzdem: nach 30 Minuten stand das Rohgerüst. Jetzt musste ich nur noch die Luft in das Boot befördern. Das ging dank guter Luftpumpe erstaunlich flott.

Wie jetzt das Boot zum Ufer befördern? Es ziehen wie ein PE Boot wollte ich nicht. Der Unterboden erschien mir nicht robust genug. Also Stück für Stück vorsichtig nach vorne bewegen. Endlich war das Boot im Wasser.

Die Paddeltour konnte losgehen. Erst saß ich ganz hinten. Die Sitze sind zugegebenerweise sehr bequem. Allerdings hatte die Position hinten den Nachteil, dass es aussah, als säße Obelix im Boot. Der Bug hob ab. Also – in Ermangelung eines Mittelsitzes – mal in die Mittelposition gekniet. Siehe da, das Boot lag gut im Wasser.

Auch ohne Steueranlage hatte das Boot einen erstaunlich guten Geradeauslauf. Auch die Kippstabilität ist sehr familienfreundlich. Irritierend fand ich, dass das einzig feste am Unterboden die Stange in der Mitte unten ist, die längst durch das Boot geht. Der restliche Boden „schwimmt“ quasi im Wasser und ist doch recht schwammig.

Die Geschwindigkeit das Bootes ist… naja… Ein Ralle schaute mich herausfordernd an, ob ich nicht schneller Paddeln könnte… und zog an mir vorbei. Auch kräftige Paddelschläge erhöhten die Geschwindigkeit nicht sonderlich. Die Ralle blieb Sieger.

Nach 1,5 Stunden beendete ich mein Testpaddeln und baute das Boot wieder auseinander. In insgesamt fünf Minuten war die Luft entwichen und das Gestänge und die Plane voneinander getrennt. Dann fing es an zu regnen…

Zum Glück fing es an zu regnen! Denn das machte mir einen wesentlichen Nachteil dieses Bootes klar. Beim Versuch es irgendwie trocken in den Packsack zu befördern fing ich schier an zu verzweifeln. Der Boden auf dem das Boot lag war nass, von oben kam der Regen. War ich vorne mit Wischen fertig und hinten angekommen, war es vorne schon wieder nass. So nass, wollte ich das Boot eigentlich nicht in den Kofferraum meines Autos befördern. Irgendwie schaffte ich es, nach weiteren 40 Minuten, dass Boot in den Status „klamm“ zu befördern. Schnell in den Kofferraum damit. Auf der Rückfahrt wurde mir dann klar, dass man zuhause dann das Boot zum Trocknen wieder zusammenbauen müsste. Da haben es PE-Boot Besitzer irgendwie leichter…

Letzlich komme ich zu der Erkenntnis: der vermeintliche Vorteil eines handlichen Bootes für den Kofferraum ist für mich nicht gegeben. Dafür nimmt das Paket zu viel Platz ein. Dass ich das Boot abbauen muss und zuhause wieder aufbauen muss um es zu trocken, fände ich einfach nur lästig. Und das Fahrverhalten des Bootes war mir irgendwie auch zu gemütlich.

Eine eierlegende Wollmilchsau ist das Nortik Skubi 2XL meines Erachtens nicht. Es mag durchaus Personen geben, welche aus diesem Boot ihre Vorteile ziehen. Ich gehöre nicht dazu.

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Erfahrungsbericht: Paddeltour im Nationalpark Unteres Odertal

Persönlicher Bericht:
Eigentlich wollten wir eine geführte Tour im deutschen Teil des unteren Odertals bei Schwedt oder Garz machen. Den Kern des deutschen Teils des Nationalparks darf man nur mit geführter Tour bewundern. Ein Tipp verwies uns auf die Kanustation in Mescherin von wo aus der polnische Teil des Nationalparks sehr schnell zu erreichen ist. In Polen darf man den Nationalpark (noch) auf eigene Faust erkunden. Der Tipp erwies sich als Glücksfall.
Direkt nach dem Start von der Gemeindewiese von Mescherin stießen wir auf ein altes, verrostetes Schiffswrack. Für uns als Lost-Place-Fans natürlich direkt was fürs Auge…
Als weiterer Glückfall erwies sich, dass wir nicht Stromabwärts paddeln durften, wegen einer Sprengung an Land in der Nähe. Also paddelten wir Flußauswärts.
Das war gut so. Nach einigen Kilometern auf dem West-Teil der Oder paddelten wir über die polnische Grenze. Es begann mit etwas größeren Kanälen, die dann immer kleiner und idyllischer wurden. Hier und da waren die kleinen Kanäle voll mit Wasserlinsen. Frösche saßen auf Seerosen und eine Wasserschlange schlängelte sich vor uns davon. In einem ganz kleinen Kanal entdeckten wir einen Fischotter. Die Verkrautung eines kleinen Kanals war auf den letzten 300 Metern zum Hauptfluss so stark, dass wir nur mit der Technik der italienischen Gondolieros weiter voran kamen. Abenteuer pur. Der Juniorpaddlerin gefiel es 🙂
Wir kamen insgesamt auf 16 Kilometer und haben die Tour sehr genossen.

Du möchtest du Tour auch machen?

Anreise und Einlassstelle:

Campingplatz am Oderstrom
Obere Dorfstraße 17
16307 Mescherin

Parken:
Auf der anderen Straßenseite, gegenüber von der Einfahrt zum Campingplatz

Details:
Kanus am Parkplatz abladen. Dann Straße überqueren und dann rechts die Gemeindewiese aufsuchen (wo der Spielplatz ist, beziehungsweise die Zelte stehen). Dann zur Badebucht. Dort kann man sein Kanu problemlos ein und auslassen.

Einkehrmöglichkeit:
An der Ein und Auslasstelle ist ein polnisches Restaurant, mit interessanten und leckeren Spezialitäten.

Wichtig:
Personalausweis mitnehmen. Ihr verlasst Deutschland.

Zum Vorbestellen von Mietkanus beim Campingplatz:
Telefon: 0049 33332 870044

Ein Schiffswrack direkt zu Beginn der Paddeltour
Kleine und große Kanäle wechseln sich ab
Ein bisschen stark verkrautet im Moment…

Diese Paddeltour wurde der TOUREN-DATENBANK dieser Webseite hinzugefügt.