Wildwasser-Kajaks

Die Kajaks für das Wildwasser weisen zwar viele Gemeinsamkeiten auf, aber haben je nach Einsatzzweck trotzdem einige Unterschiede. Ein sogenannter Creeker ist ein recht großes Wildwasserkajak, das meist länger als 2,5m ist und reichlich Volumen aufweist. Creeker sind für steile, wuchtige Gewässer gedacht und entsprechend stabil in Querströmungen. Das macht einen Creeker auch zu einem sehr beliebten Anfängerboot. Eine weitere Klasse der Wildwasserkajaks stellen die Riverrunner, auch Funcruiser genannt dar. Diese Riverrunner sind meist zwischen 2,2m und 2,7m lang. Ein typischer Riverrunner ist dafür gedacht einen Wildbach herunterzufahren, hat dafür mehr Volumen als ein Playboat (oder Spielboot), aber weniger als ein Creeker. Er ist wendig genug um auch kleine Kehrwässer anzufahren und eignet sich meist auch um ein wenig zu 'spielen' also zum Surfen oder Walzenreiten. Spielboote, auch Freerider, Playboat oder Rodeoboot genannt, sind deutlich kürzer, haben oft weniger als 2m Längen und sind extrem wendig. Mit stumpfen und hochgezogenen Enden kann man mit diesen Booten u.a. auch ein Looping in der Luft hinbekommen. Aber es gibt viele Variationen, etwa besonders kurze Creeker, oder besonders spieltaugliche Riverrunner, nicht immer ist klar, in welche Kategorie das Boot gehört. Wichtig ist, daß das Boot 'passt', was man nur durch ausprobieren feststellen kann.