inoffizielles Anpaddeln 2014 im Kajak

Rueckblick auf AggerNur eine Woche nachdem die letzte Paddeltour 2013 stattfand (der Bericht ist hier zu finden), ging es bereits wieder aufs Wasser, diesmal aber in Wildwasser-Kajaks, da die auch eine Steinkontakt ohne Schaden überstehen. Einen Winter wie diesen, mit milden Temperaturen und zumindest teilweise guten Flußpegeln, muss man als Paddler doch so intensiv wie möglich nutzen. Ach ja, zwischendurch wurde auch Silvester gefeiert.

 

Am Sonntagmorgen (05.01.2014), als wir uns zum Boote laden getroffen haben, war einem Mitpaddler die harte Feierwoche noch anzumerken, trotzdem war die Motivation zum Paddeln groß. Wie angekündigt sollte es auf einen Kleinfluß gehen. Nach einer kurzen Abstimmung und dem Blick Beweisfoto Alte Fähreauf die aktuellen Flußpegel fiel die Entscheidung für Agger. Immerhin wollten wir dort schon seit zwei Jahren paddeln, hatten aber entweder kein Wasser oder andere Flüsse gewählt. Als Einstieg ins Neue Paddeljahr haben wir uns für eine kurze Route entschieden, vom Aggerschlösschen bis zu einem Ausstieg der im DKV Führer 'Zum Alten Fährhaus' genannt wurde, ziemlich genau 8 km. Zum Aggerschlösschen zu kommen war kein Problem, aber den Ausstieg 'Altes Fährhaus' versuchte das Navi in Köln zu lokalisieren, mit ca 35 km Fahrt. Da die Agger nicht den Rhein quert und auch sonst nicht in den Rhein sondern die Sieg mündet, brauchten wir eine neue Strategie. Der Straßenname hat uns dann weitergeholfen, am Ausstieg angekommen wurde dann auch klar wo das Problem ist, die Gaststätte heist 'Zur alten Fähre'.

 

Entspanntes Fahren AggerAllerdings hatten beide Restaurants/Gaststätten geschlossen, so kurz nach Neujahr gönnten sich die Wirte auch mal ein wenig Pause, was zwar verständlich aber schade war.

 

Wie das Paddeln war wollt ihr wissen? Genial, was auch sonst bei +11 Grad und Sonnenschein? Das müsst ihr selbst dabei sein um es auch zu erleben.

 

OK, dann doch noch ein paar Worte zum Paddeln: Vom Aggerschlösschen flussab folgen 5 Stufen, die laut Flußführer bei Niedrigwasser steinig und ab niedrigen Hochwasser wuchtige Schwälle bilden. Bei unserem Pegel waren es schöne Schwälle, die ich aber nicht wuchtig nennen würde. Die Schwälle waren nur zum Geniessen, ohne wirkliche Schwierigkeiten. Dann sollte eine verblockte Rechts-Links-Kurve kommen, aber die muss ich verpasst haben. Es gab nur eine Stelle an der die Strömung das Ufer anspülte und ein Miniprallpölsterchen entstand.

 

Also alles in Allem eine herrliche entspannte Tour bei Sonnenschein, die Lust auf das Paddeljahr 2014 macht.