Wattenmeer-Exkursion

Watt.jpg Vom 15. bis 18. Juni ging es zur Wattenmeer Exkursion zum Partner-Paddelverein in Norden. Es stand viel auf dem Programm, und doch ging es immer sehr gemütlich zu. Am Donnerstag oder schon Mittwoch Abend war gemütliches Ankommen angesagt. Es gab es viel Zeit Einkäufe zu erledigen, oder sich vor Ort umzuschauen, da Fronleichnam in Norddeutschlang kein Feiertag war. Gezeltet wurde auf der Wiese des Paddelvereins Norden. Dies direkt am Fluß „Norder Tief“. Da kam schnell Urlaubsstimmung auf.

Am Freitag ging es mit dem interessanten Programm los. Zu aller erst begannen wir mit einer Wattwanderung beim Uplewarder Trockenstrand, die durch eine Nationalparkmitarbeiterin durchgeführt wurde. Bei starkem Wind aber trockenem Wetter wurde nach Wattwürmern gebuddelt und erfuhren wir viel über die Besonderheiten des Nationalparks Wattenmeer. Wer nicht „schlamm-scheu“ war, konnte eine Menge interessante Lebewesen im Watt finden.

Im Anschluss daran ging es zu einer Salzwiesen-Wanderung in Pilsum. Was für das ungeübte Auge aussieht wie eine ganz normale Wiese, erschließt sich unter fachkundiger Leitung als weltweit einzigartiges Biotop, mit Pflanzen, die es so nur auf den Salzwiesen gibt. Die Pflanzen wurden von einer Nationalparkmitarbeiterin erläutert und auch zum Probieren angeboten. Denn viele Pflanzen auf den Salzwiesen kann man sogar essen.

Am Abend ging es nach Greetsiel. Neben einer kleinen individuellen Ortserkundung erhielten alle Teilnehmer eine interessante Einweisung in das Krabbenpulen und wir erfuhren viele Hintergründe über die Krabbenfischerei. Wer hätte gedacht dass es Firmen gibt, die extra kleine Krabben haben wollen? Wer wissen will warum, meldet sich nächstes Jahr zur Exkursion an J

Beim gemütlichen Grillen klang der Tag aus. Es wurde viel geredet, ausgetauscht und einige probierten sich auf dem nahegelegen Fluss mit den Kanus oder den SUPs aus.

Am Samstag war Paddeln auf dem Norder Tief angesagt. Es war bewölkt, aber trocken. Je nach Lust und Laune konnten die Teilnehmer wählen zwischen Canadier, SUPs und Kajaks. Im eigenen Tempo wurde das Norder Tief erkundet. Hier fanden sich je nach Geschwindigkeit schnell die entsprechenden Gruppen zusammen.

Danach ging es gemeinsam nach Norddeich zur Seehundstation. Durch ein unterirdisches Aquariumfenster konnten wir die Seehunde und Kegelrobben beim Tauchen beobachten. Wir waren planmäßig zur Seehundfütterung da und konnten so die Seehunde und Kegelrobben in Aktion genießen. Danach nahmen wir an einem interessanten Vortrag über Robben und ihre Unterarten (Seehund, Seelöwe, Kegelrobbe, etc...) teil. Es blieb noch ausreichend Zeit um gemütlich das Museum mitsamt der Heuler-Station und den Ort Norddeich selbst zu erkunden.

Am Abend klang der Tag erneut bei gemütlichen Grillen aus.

Am Sonntag war leider schon Abreisetag. Heute kam die Sonne kräftig durch. Wer wollte, konnte nochmal diverse Paddelboote ausprobieren. Nach einer kleinen Abschlussrunde ging es für alle wieder heim. Auch hier jeder in seinem Tempo. Manch einer genoss noch den Nachmittag auf dem Zeltplatz andere entdeckten noch die Umgebung.

In einem waren wir uns alle einig, es war ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Wochenende, mit Führungen und Aktionen, die wir als Individualtouristen so nie genossen hätten.

Text von: Rüdiger Kohl

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