SUP-Touren in den Grachten von Haarlem und auf Seen rund um Landsmeer

 

Aus dem WSV Moers und KSV Duisburg-Wedau fanden sich SUP-Begeisterte für die im Fahrtenprogramm des Kanu-Verbandes Nordrhein-Westfalen ausgeschriebene Tour ein. Da die für dieses WE ausgeschriebene SUP-Giethoorn-Tour aus technischen Gründen nicht möglich war, entschied sich der Fahrtenleiter in Absprache mit den Teilnehmern die Gegend rund um Amsterdam zu erkunden.

Auf dem Campingplatz Het Rietveen fanden sich am Freitag nacheinander alle Teilnehmer bis zum Abend ein. Das eigentlich angedachte Programm, eine Befahrung der Grachten von Amsterdam, war leider wegen der aktuellen Wetterlage nun auch nicht möglich. Nun war Umplanungsgeschick gefragt. Denn es war für Samstag nun Windstärke 5-6 angesagt. Der Fahrtenleiter, Marc Huse, musste sich zusammen mit den angemeldeten Teilnehmern ein Alternativ-Programm ausdenken, das Wetterlage, Sicherheitsaspekte und Können der Teilnehmer unter einen Hut brachte. So entschied die Gruppe sich, vom Campingplatz aus eine kurze Tour auf die Seen zu unternehmen und mal zu schauen, wie es funktioniert. Einige Teilnehmer hatten mit so einer Windstärke auf dem SUP noch keinerlei Erfahrung, umso lobenswerter ist es, dass sich alle durchboxten und es nur ein Abgang vom Brett gab. Natürlich waren alle mit Leash und Schwimmweste gesichert. Alle waren sich einig, trotz hohem Kraftaufwand, war das für alle eine tolle Erfahrung, die Balance beim Wellengang und bei den Böen zu halten und auch die Kraft aufzubringen, gegen den Wind anzufahren. Erschöpft aber glücklich wurde nach 3 Stunden wieder am Campingplatz  angelegt. Etwas Ausruhen bei einem Kaffee und dann ab zum gemeinsamen Einkaufen in den Supermarkt. Den Abend ließ man mit einem gemütlichen Grillabend und interessanten Gesprächen ausklingen und es waren doch erschöpft alle gegen 23.00 Uhr im Zelt verschwunden, um für den Sonntagmorgen wieder frisch für den nächsten Ausflug bereit zu sein.

Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden flugs die  Zelte zusammengebaut und das tolle  Alternativprogramm „Befahrung der Grachten von Haarlem“ wartete bei Windstärke 3 dann auf die gespannte Gruppe. Bei der 10km Tour war es wichtig auf den dort vorhandenen Schiffsverkehr und die Wellen zu achten. Aber unter Anleitung des erfahrenen Fahrtenleiter Marc Huse meisterten alle  diese Strecke. Stolz über das Geschaffte  und froh über tolle landschaftliche Eindrücke waren alle Teilnehmer sich einig, bei der nächsten Tages-/WE- oder vielleicht auch Wochen-Gruppenfahrt wieder teilnehmen zu wollen. Alle hier Teilnehmenden würden sich über eine rege Teilnahme und das Kennenlernen von Mitgliedern und SUP-Begeisterten aus weiteren Vereinen freuen. Zusammen zu Erleben macht mehr Spaß und es gibt noch viel zu Entdecken. Also bitte bei Interesse auf die Ausschreibungen der Landesverbände und Vereine achten und eventuell vom Verein aus auch anderen Vereinen die Möglichkeit geben zur Teilnahme durch eine offizielle Ausschreibung.