Der Name führte bei den Teilnehmer ein klein wenig zur Irritation: die Wuppertalsperre ist gar nicht in Wuppertal… Ja richtig, sonst wäre es auch eine Wuppertal-Talsperre. Aber es ist ja nur eine Talsperre von der Wupper…
Bei schönstem Wetter kamen wir am Wanderparkplatz an. Als Tourleiter hatte ich den Bootswagen vergessen, aber ich habe ja glücklicherweise mittlerweile Teilnehmer, die mitdenken; so standen uns bei fünf Booten dann doch zwei Bootswagen zur Verfügung. Praktisch für den Ein- und Ausstieg.
Die Wuppertalsperre waren wir letztes Jahr schon mal gepaddelt. Allerdings bei viel niedrigerem Wasserstand. Damals waren es, glaube ich, 37% Wasserstand gewesen. Heute waren es 60% Wasserstand. Die Hoffnung war groß, dass wir es diesmal bis zur nächsten Staustufe schaffen und nicht wieder gegen Ende auf dem Schlamm aufsitzen.
Eine Teilnehmerin hatte ihr Wasser vergessen und wollte am Kiosk in Kräwinkel kurz an das Ufer um sich ein Wasser zu kaufen. Prompt wurde sie angesprochen, ob sie da länger anlegen wolle, das wäre nicht okay. Liebe Mitarbeiter, Service geht anders. Könnt ihr Euch vielleicht vorstellen, dass Kanufahrer die dort anlegen evtl. UMSATZ an eurem Kiosk verursachen? Wenn ihr nicht wollt, müssen wir halt demnächst dran vorbei paddeln…
Ansonsten verlief die Tour sehr ruhig. Die Badegäste waren wegen der frühen Jahreszeit noch nicht da. Wir schafften es sogar bis zur Staumauer. Auf dem Rückweg hielten wir am Ufer an, um uns eine kurze Pause zu gönnen. Alles in allem, sind wir diesmal 16 Kilometer gepaddelt. Eine ordentliche Strecke, wenn man bedenkt, dass in der Talsperre so gut wie keine Strömung ist.
Die Tour hat uns wieder sehr gefallen. Und nächstes Mal nehmen wir alle unser Wasser mit, damit wir die Mitarbeiter in Kräwinkel nicht durch unsere Anwesenheit stören.








