Jede Tour auf der niederländischen Roer hielt bis jetzt eine Überraschung für uns bereit. So auch dieses Mal. Der Parkplatz – der uns von der Waterschap Limburg als Ausstiegsstelle empfohlen wurde – war abgeschlossen. Die Befürchtung hatte ich schon öfters, dass irgendjemand die Schranke abschließen könnte; dieses Mal war es passiert. Das bereitete uns insofern Probleme, als dass wir diesmal mit Anhänger angereist waren. Finde man mal eine Parklücke in Roermund von 10 Meter Länge…
So blieb uns nichts weiter übrig, als ein Auto an einem Parkplatz in der Nähe der Ausstiegsstelle zu lassen, und dann mit dem Anhänger zurück zur Einstiegsstelle zu fahren. Zeit für das beliebte Cafe am Einstiegsort musste aber noch sein, und schon hier wurde diskutiert, wo man denn nun alternativ in der Zukunft parken könnte.
Schon am Einstieg wurde es für einen Teilnehmer feuchter als erwartet. Die Bootsrampe war etwas zu rutschig. Und Zack; wurde ein Bad genommen. Glücklicherweise war es so heiß, dass die Paddelsachen schnell trockneten.

Die Roer hatte dieses Mal recht wenig Wasser, war aber noch gut befahrbar. Allerdings mussten wir manches Male die Augen sehr gut aufhalten, wo man denn ohne Bodenkontakt weiterpaddeln konnte. Und auch die Querströmungen durch die vielen Kurven im Fluss waren nicht ohne…
Die sorgten nämlich dafür, dass wir dieses Mal zwei Kenterungen hatten. Auch noch gleichzeitig. Das artete ein klein bisschen in Koordinationsabsprachen aus, konnte aber gut gelöst werden.

Die Pause ungefähr in der Mitte der Tour diente dann noch mal dazu, ein bisschen über die unfreiwilligen Kenterübungen zu lästern. Gestärkt ging es weiter.

Wir haben viele Eisvögel auf unserer Tour gesehen… und Angler…. und Kühe

Am Ausstieg war es leider nicht mehr so entspannt wie sonst. Es mussten erstmal alle Autos geholt werden. Auch das Auto mit dem Anhänger. So verloren wir recht viel Zeit. Die Tour generell war es aber wert.

Schade, dass der Parkplatz nicht mehr frei zugänglich ist. Die Tour „niederländische Roer“ aufzugeben, schien aber keine Option für die Teilnehmer zu sein. Auch nicht für die drei „Erst-Roer-Paddler.“. Also denn, mal Parkplätze in Roermond im Vorfeld recherchieren….















